Verkaufen
Haus verkaufen im Rems-Murr-Kreis: persönlich, digital, in Ihrem Tempo.
Die meisten Eigentümer verkaufen einmal im Leben. Damit das nicht zur Lehrstunde wird, bereiten wir den Verkauf vor, bevor das erste Foto online geht.
Bewertung, Vermarktungsstrategie und Unterlagen stehen, bevor wir öffentlich werden. Das vermeidet die zwei häufigsten Fehler beim Hausverkauf in der Region: zu hoher Einstiegspreis und unvollständige Unterlagen, die Käufer abspringen lassen.
Wie läuft ein Hausverkauf konkret ab?
Erstgespräch und Wertermittlung, Unterlagen-Aufbereitung, Vermarktung mit Exposé und Besichtigungen, Käuferprüfung, Notartermin, Übergabe. Jede Phase hat feste Zuständigkeiten. Wir begleiten alle sechs Schritte, von der ersten Preiseinschätzung bis zur Schlüsselübergabe.
Haus verkaufen mit oder ohne Makler, wann lohnt sich was?
Ohne Makler entfällt die Provision, der Aufwand liegt vollständig bei Ihnen: Wertermittlung, Inserate, Besichtigungen, Käuferprüfung, Notar-Vorbereitung. Realistisch sind 80 bis 150 Stunden eigener Arbeitszeit. Mit Makler übernimmt ein erfahrener Partner die Vermarktung, trägt das Netzwerk ein und verhandelt den Kaufpreis. Ob sich das rechnet, hängt vom Objektwert, Ihrem Zeitbudget und der Marktphase ab.
Welche Unterlagen brauche ich für den Verkauf?
Standardmäßig: Grundbuchauszug, Flurkarte, Baupläne und Wohnflächenberechnung, Energieausweis. Bei Eigentumswohnungen zusätzlich Teilungserklärung und die letzten drei Eigentümerversammlungs-Protokolle. Fehlende Unterlagen lassen sich beschaffen, kosten aber Zeit. Wir prüfen den Bestand im Erstgespräch und benennen, was nachgezogen werden muss.
Wie lange dauert ein Hausverkauf realistisch?
Drei bis sechs Monate vom Erstgespräch bis zum Notartermin sind der realistische Korridor. Toplagen im Rems-Murr-Kreis liegen häufig am unteren Rand, vier bis sechs Wochen aktive Vermarktung. Sanierungsbedürftige Objekte oder Erbengemeinschaften brauchen regelmäßig zwölf Wochen und mehr. Der entscheidende Faktor ist in den meisten Fällen der Einstiegspreis: ein Preis auf Marktniveau verkürzt die Vermarktungszeit deutlich.
Aus unserer Praxis
Mehrfamilienhaus, Baujahr 1920: 80.000 Euro mehr im Verkaufspreis durch eine Bauakten-Recherche.
Ausgangslage
Mehrfamilienhaus mit vier Einheiten, vom Eigentümer als normales Wohnhaus wahrgenommen. Bei der Unterlagen-Prüfung kam heraus, dass das Gebäude 1920 als Wohn- und Geschäftshaus genehmigt war und zwei Wohnungen offiziell nie als Wohnraum genehmigt wurden. Die Information war über Jahrzehnte verloren gegangen.
Was wir gemacht haben
Sämtliche Unterlagen bei der Stadt eingeholt, Stadtsatzung und Bebauungsplan geprüft, Nutzungsänderungs-Pfad ausgearbeitet. Mit aufbereitetem Vorgang gegenüber der Stadt verhandelt und schriftliche Bestätigung erhalten, dass die zwei Einheiten als Wohnraum umnutzbar sind. Diese Klärung haben wir transparent in die Käufer-Kommunikation eingebaut.
Ergebnis
Verkauf nach drei Wochen Vermarktung an einen Kapitalanleger mit Buy-and-Hold-Strategie. Kaufpreis 710.000 Euro. Ohne die Genehmigungs-Klärung wäre der Markt eher bei 630.000 Euro gelandet, weil Käufer das Risiko gemieden oder eingepreist hätten.
Was das zeigt
Probleme nicht verstecken, sondern sauber lösen und transparent kommunizieren. Käufer merken relativ schnell, ob Themen offen angesprochen werden, gerade Kapitalanleger achten heute auf rechtliche Sicherheit. Bauakten-Recherche vor Vermarktungsstart ist günstiger als jede Rückabwicklung später.
Sechs Themen
Worüber Sie vor dem Verkauf Bescheid wissen sollten.
Sechs Bausteine, die wir mit Ihnen durchgehen, bevor wir gemeinsam entscheiden, ob ein Verkauf jetzt sinnvoll ist.
Wertermittlung
Realistische Preiseinschätzung auf Basis echter Verkaufsdaten der Region, nicht auf Wunschpreisen aus Onlineportalen.
02Vermarktung und Zeitplan
Wann ein Verkauf gestartet wird, welche Kanäle bespielt werden und wie lange ein Verkauf realistisch dauert.
03Exposé
Was wirklich in ein Exposé gehört, damit die richtigen Käufer reagieren und nicht nur viele Interessenten.
04Notar und Vertrag
Wer wählt den Notar, wie läuft der Termin ab, was steht im Grundbuch, und wann fließt der Kaufpreis.
05Steuer beim Verkauf
Spekulationssteuer, Drei-Objekt-Grenze, Eigennutzung und vermietete Immobilie. Knappe Antworten auf die häufigsten Fragen.
06Off-Market-Vermittlung
Diskreter Verkauf ohne öffentliches Inserat. Wann das sinnvoll ist und wie wir den Käuferkreis vorqualifizieren.
Häufige Fragen
Was Eigentümer vor dem Verkauf beschäftigt.
Die Fragen, die in den meisten Erstgesprächen fallen, mit den Antworten, die wir auch im Gespräch geben würden.
Wie lange dauert ein Hausverkauf in Deutschland?
Drei bis sechs Monate vom Erstgespräch bis zum Notartermin sind realistisch. Die Vorbereitungsphase mit Wertermittlung und Unterlagen-Aufbereitung nimmt vier bis sechs Wochen in Anspruch. Die anschließende Vermarktung dauert je nach Marktphase, Preisansatz und Objekt vier bis zwölf Wochen. Erbengemeinschaften oder unklare Unterlagenlage liegen am oberen Ende.
Haus verkaufen ohne Makler, was kostet mich das?
Keine Maklerprovision, aber der Aufwand liegt bei Ihnen. Wertermittlung, Vermarktung, Besichtigungen, Notar-Vorbereitung und rechtliche Beratung fallen in Eigenregie an. Realistisch sind 80 bis 150 Stunden eigener Arbeitszeit. Dazu kommen Kosten für Inserate, Fotos und ggf. einen Gutachter. Ob das günstiger ist als eine Provision, hängt vom Objektwert und Ihrem Zeitbudget ab.
Was ist mein Haus aktuell wert?
Das hängt von Lage, Mikrolage, Sanierungsstand, Wohnfläche und der aktuellen Nachfrage in genau Ihrem Segment ab. Online-Rechner liefern eine erste Bandbreite, aber keinen verkaufbaren Preis. Unsere kostenfreie Erstbewertung mit Vor-Ort-Termin und Marktdaten-Abgleich liefert eine begründete Preisspanne. Mehr dazu unter /verkaufen/wertermittlung.
Welche Steuern fallen beim Hausverkauf an?
Spekulationssteuer fällt an, wenn zwischen Kauf und Verkauf weniger als zehn Jahre liegen und keine ausreichende Eigennutzung vorliegt. Berechnung: Verkaufspreis minus Anschaffungskosten minus Verkaufsnebenkosten, versteuert mit dem persönlichen Einkommensteuersatz (14 bis 45 Prozent). Grunderwerbsteuer zahlt der Käufer. Details unter /verkaufen/steuer.
Welche Unterlagen brauche ich für den Verkauf?
Standardmäßig: Grundbuchauszug, Flurkarte, Baupläne und Wohnflächenberechnung, Energieausweis. Bei Eigentumswohnungen zusätzlich Teilungserklärung und die letzten drei Eigentümerversammlungs-Protokolle. Fehlende Unterlagen lassen sich beschaffen, kosten aber Zeit. Wir prüfen den Bestand im Erstgespräch und benennen, was nachgezogen werden muss.
Was passiert, wenn die Immobilie nicht im erwarteten Zeitraum verkauft wird?
Der häufigste Grund ist ein zu hoher Einstiegspreis. Statt sofort zu reduzieren, prüfen wir nach acht bis zwölf Wochen Vermarktung den Käuferzustrom, die Besichtigungs-Konversion und das Feedback. Eine Anpassung ist eine bewusste Entscheidung, kein Reflex, und wir besprechen sie offen mit Ihnen.
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Sammeltermine oder Einzelbesichtigung, Werktag oder Wochenende, Vorbereitung und Nachbereitung. So strukturieren wir Besichtigungs-Phasen.
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