Verkaufen · Exposé
Immobilien-Exposé erstellen: was ein professionelles Exposé enthält
Was in ein Exposé gehört, damit die richtigen Käufer reagieren, und nicht jeder zweite Anrufer nur nachfragt, weil die Angaben lückenhaft sind.
Was gehört in ein Exposé?
Ein vollständiges Exposé deckt Lage, Wohnfläche, Grundstücksfläche, Energiekennwerte nach GEG, Baujahr und Sanierungsstand ab. Bei Eigentumswohnungen kommen Hausgeld und aktuelle Jahresabrechnung hinzu, bei vermieteten Objekten die laufenden Mietverträge. Rechtliche Besonderheiten wie eingetragene Wohnrechte, Wegerechte oder Erbpacht müssen ausgewiesen werden, nicht optional. Ein Exposé, das diese Punkte offen lässt, erzeugt Rückfragen und verzögert den Prozess.
Wie viele Seiten ist ein gutes Exposé?
Realistisch sind 12 bis 20 Seiten. Weniger ist oft zu dünn und lässt Fragen offen, mehr vergräbt die entscheidenden Informationen in Fülltext. Wichtiger als die Seitenanzahl ist eine klare Bildhierarchie: Außenansicht zuerst, dann Haupträume, dann Grundriss. Die Angaben im Text sollen die Bilder ergänzen, nicht wiederholen.
Welche Fotos braucht ein Exposé?
15 bis 25 Bilder sind ein guter Rahmen. Entscheidend sind Aufnahmen bei Tageslicht, eine professionelle Kamera oder ein Architekturfotograf sowie eine Auswahl, die alle relevanten Bereiche zeigt: Außenansichten von zwei Seiten, alle Hauptzimmer, Bad und Küche, und den Grundriss als letztes Bild zur Orientierung. Weitwinkel-Überzeichnung, die Räume größer erscheinen lässt als sie sind, ist kontraproduktiv. Käufer, die sich vom Foto getäuscht fühlen, sagen nach der Besichtigung ab.